Radiohead: "Creep" (1993)


When you were here before / Couldn't look you in the eye / You're just like an angel / Your skin makes me cry / You float like a feather / In a beautiful world / And I wish I was special / You're so fuckin' special / But I'm a creep, I'm a weirdo. / What the hell am I doing here? / I don't belong here. Radiohead wurde 1985 von Thom Yorke (Vocals, Guitar, Piano, Electronic Instruments), Jonny Greenwood (Guitar, Piano, Organ), Ed O’Brien (Guitar, Backing Vocals), Colin Greenwood (Bass) und Phil Selway (Drums) unter dem Namen On A Friday in Abingdon, England gegründet. Im Jahr 1991 unterschrieb die Band beim Majorlabel Parlophone und änderte ihren Namen in Radiohead. Irgendwie könnte man Radiohead durchaus dem Grunge Rock zuordnen, englischer Grunge natürlich und ohne dieses übertriebene Authentizitätsgehabe der us-amerikanischen Spielart. Naja, sagen wir schlicht und einfach Alternative Rock zur Musik von Radiohead. Bei Parlophone Records erschienen die Alben "Pablo Honey" 1993, auf dem der Song "Creep" zu finden ist, "The Bends" 1995, "OK Computer" 1997, "Kid A" 2000, "Amnesiac" 2001 und "Hail To The Thief" 2003. Der erste Hit von Radiohead war "Creep", uups, der Song "Creep" erschien bereits 1992 auf einer gleichnamigen EP, auf der sich noch die Songs "Lurgee", "Inside My Head" und "Million Dollar Question" befinden. Sorry! I don't care if it hurts / I want to have control / I want a perfect body / I want a perfect soul / I want you to notice / When I'm not around / You're so fuckin' special / I wish I was special / But I'm a creep, I'm a weirdo. / What the hell am I doing here? / I don't belong here. Die Songs "Creep" und "Lurgee" sind jedenfalls auch auf dem Debütalbum "Pablo Honey" 1993 zu finden. Nach dem Album "Hail To The Thief" 2003 beendete Radiohead die Zusammenarbeit mit Parlophone Records und legte eine längere Pause ein. Weiter gings dann 2007 mit dem Album "In Rainbows", das beim Independent Label XL Recordings erschien. Die Tonträger des Labels werden von der Beggars Group vertrieben, die auch Labels wie Beggars Banquet Records, Rough Trade Records, 4AD Records oder Matador Records betreuen. Bei XL Recordings erschienen noch die beiden Alben "The King Of Limbs" 2011 und "A Moon Shaped Pool" 2016 von Radiohead. Weitere Top-Ten-Hits in Großbritannien hatte die Band mit den Songs "Street Spirit (Fade Out)" 1996, "Paranoid Android" 1997, "No Surprises" 1998, "Pyramid Song" 2001 und "There There" 2003. In den USA schafften es Radiohead nur mit dem Song "House Of Cards" 2008 in die Top Ten, um einiges erfolgreicher waren sie auf dem amerikanischen Kontinent in Kanada, wo sie es mit 6 Songs in die Top Ten schafften, zuletzt 2008 mit "Nude". She's running out again, / She's running out / She's run run run run / Whatever makes you happy / Whatever you want / You're so fuckin' special / I wish I was special / But I'm a creep, I'm a weirdo, / What the hell am I doing here? / I don't belong here. / I don't belong here. Thom Yorke hat die Soloalben "The Eraser" 2006, "Tomorrow’s Modern Boxes" 2014 und "Anima" 2019 veröffentlicht sowie mit der Band Atoms For Peace 2013 das Album "Amok". Atoms For Peace waren Thom Yorke, Flea alias Michael Peter Balzary (Bass, Melodica, Keyboards), Nigel Godrich (Synthesizer, Guitar, Percussion, Backing Vocals), Mauro Refrosco (Percussion, Drums, Marimba) und Joey Waronker (Drums). Thom Yorke: I've never believed that pop music is escapist trash. There's always a darkness in it, even amidst great pop music. Ich hab gerade das Buch "David Bowie - 100 Seiten" von Frank Kelleter gelesen, es ist 2016 beim Reclam Verlag erschienen. Frank Kelleter: Dieses Buch ist ein Mix. Es besteht aus Notizen, Zitaten, Improvisationen und Sätzen, die ich über viele Jahre hinweg zu David Bowie gesammelt habe. Einiges Material reicht weit zurück, anderes ist so gegenwärtig, dass ich nicht weiß, ob es mir nicht bald schon wieder suspekt sein wird. In meiner Popbibliothek befinden sich über David Bowie noch die Bücher "Moonage Daydream - The Life And Times Of Ziggy Stardust" 2002 von Mick Rock und David Bowie, "David Bowie" 2013 von Victoria Broackes und Geoffrey Marsh, "David Bowie - Little People, Big Dreams" 2019 von Isabel Sánchez Vegara und Ana Albero, "Bowie - Ein illustriertes Leben" 2020 von Maria Hesse und Fran Ruiz, "Bowie - Sternenstaub, Strahlenkanonen und Tagträume" 2020 von Michael Allred, Steve Horton und Laura Allred, "David Bowie - Alle Songs. Die Geschichte hinter den Tracks" 2021 von Benoît Clerc, "Bowie Odyssee 70" 2021 von Simon Goddard und "Starman - David Bowie's Ziggy Stardust Years" 2021 von Reinhard Kleist. Natürlich befinden sich in meiner Popbibliothek auch die beiden tollen Bücher "Glam Rock - Bowie, Bolan und die Glitter-Rock-Revolution" 1999 von Barney Hoskyns und "Glam - Glitter Rock und Art Pop von den Siebzigern bis ins 21. Jahrhundert" 2017 von Simon Reynolds. Tonträger gibt es in meiner Popsammlung von David Bowie auch reichlich, yeah, 2 Singles, 4 LPs und 14 CDs. Von Radiohead hab ich mir die Alben "Pablo Honey" 1993, "OK Computer" 1997 und "Kid A" 2000 geleistet. Ja, vielleicht liebe ich David Bowie insgesamt mehr als Radiohead, mag stimmen, aber meine 3 Alben von Radiohead mag ich ebenfalls sehr gerne.

05.06.2023