Fennesz: "Caecilia" (2001) |
Christian Fennesz wurde 1962 in Wien geboren und startete seine musikalische Laufbahn 1988 mit der ArtPop-Band Maische, die aus Christian Fennesz (Guitar, Vocals, Piano, Sampler), Harald Adrian (Bass, Reeds) und Siegfried Schmid (Drums, Percussion, Vocals, Speech) bestand und die beiden Alben "In Gold" 1990 und "Brand" 1992 veröffentlichte. Bei "In Gold" wirkte noch Christof Kurzmann (Saxophone, Sampler) mit und bei "Brand" Max Nagl (Saxophone). Maische lösten sich 1992 auf und 1997 erschien bei Mega Records sein erstes Soloalbum "Hotel Paral.lel". Beim Label Plag Dich Nicht erschien 1997 auch das Album "Orchester 33⅓" vom Orchester 33⅓, das waren Christof Kurzmann (Saxophone, Electronics), Christian Fennesz (Guitar, Electronics), Franz Reisecker (Guitar), Michael Moser (Bass), Wolfgang Ritt (Bass), Michael Krupica (Contrabass), Markus Wolfsteiner (Drums), Günter Castanetti (Electronic Percussion), Klaus Filip (Saxophone, Electronics), Richard Klammer (Trumpet), Thomas Berghammer (Trumpet) und Gerhard Birschitzky (Trombone, Guitar). Das Orchester 33⅓ veröffentlichte 2000 noch das Album "Maschine brennt". Unter dem Namen Fenn O'Berg erschien 1999 bei Mego Records das Album "The Magic Sound Of Fenn O'Berg". Fenn O'Berg waren Christian Fennesz, Jim O'Rourke und Peter Rehberg. Von Fenn O'Berg erschien 2002 noch das Album "The Return Of Fenn O'Berg". Weitere Musiker*innen mit denen Christian Fennesz im Laufe der Jahre Alben veröffentlichte waren Christian Zanési, David Daniell, Eric Matt aka eRikm, Francesco Tristano, João Paulo Feliciano, Kevin Drumm, Mark Linkous aka Sparklehorse, Martin Brandlmayr, Martin Siewert, Mika Tapio Vainio, Mike Harding, Patrick Pulsinger, Paul Gough aka Pimmon, Rafael Toral, Ryuichi Sakamoto, Werner Dafeldecker, yeah, und viele viele mehr. Elektroniker, Jazzer und Popmusiker. Mit Franz Hautzinger, Luc Klaasen, Otomo Yoshihide und Anthony Buck war Christian Fennesz als Regenorchester XII in der Popwelt unterwegs, mit Zeitblom alias Georg Huber bildete Christian Fennesz das Duo Golden Tone und mit Keith Rowe, Oren Ambarchi und Toshimaru Nakamura die Band 4g. Im Jahr 2019 erschien von Fennesz bei Touch Records das Album "Agora" mit den Songs "In My Room", "Rainfall", "Agora" und "We Trigger The Sun". Bei "Rainfall" singt Katharina Caecilia Fennesz und beim Song "Agora" wird er von der Sängerin Mira Waldmann und dem Musiker Manfred Neuwirth, der Field Recordings beisteuert, unterstützt. Christian Fennesz: Katharina Caecilia Fennesz ist meine Tochter, Mira Waldmann ist meine Frau, ich wollte weibliche Stimmen im Hintergrund, sie sind verschwommen, eine Nuance. Manfred Neuwirth hat mir Aufnahmen vom Meer in Portugal gegeben, die habe ich eingearbeitet. Meine Frau hat außerdem eine Zeile von Fernando Pessoa rezitiert, ich habe die Schönheit dieser Sprache zurückgenommen verwendet, sodass die Stimme mit den Instrumenten verschwimmt. Zuletzt erschien von Fennesz 2024 bei Touch Records das Album "Mosaic". Der Song "Caecilia" ist auf dem 2001 bei Mego Records erschienenen Album "Endless Summer" zu finden. Ich habe von Fennesz bisher die Alben "The Magic Sound Of Fenn O'Berg" 1999, "Endless Summer" 2001 und "In The Fishtank" 2009 in meine Popsammlung aufgenommen. So, das Schlusswort kommt diesmal von der Bildenden Künstlerin Gabriele Münter: Malen ist wie plötzlich in tiefes Wasser springen, und ich weiß vorher nie, ob ich werde schwimmen können. 29.12.2025 |