Courtney Love: "Life Despite God" (2004) |
All my loves in vain / All my loves in blood / All my loves in vain / I cannot find a vein. Indie Pop, yeah. Courtney Love hatten wir bereits mit ihrer Band Hole, nun mit einem Song von ihrem bisher einzigen Soloalbum "America's Sweetheart", das 2004 bei Virgin Records erschienen ist. Courtney Love alias Courtney Harrison war mit dem Sound des Albums nicht recht zufrieden, aber ich finde es trotzallem sehr hörenswert. Courtney wurde 1964 in San Francisco, Kalifornien geboren. Ihre Eltern trennten sich, als Courtney 6 Jahre alt war und sie lebte danach bei ihrer Mutter, der Psychotherapeutin Linda Carroll. Ihr Vater ist Hank Harrison, der ehemalige road manager der Band The Grateful Dead. Egal. Courtney Love: There were hairy, wangly-ass hippies running around naked doing Gestalttherapy. My mom was also adamant about a gender-free household: no dresses, no patent leather shoes, no canopy beds, nothing. Im Jahr 1972 zogen Mutter und Tochter nach Nelson, Neuseeland, wo Courtney das Nelson College for Girls besuchte, aber nur kurz, da ihre Mutter sie bereits 1973 in die USA zurückschickte. Dort lebte Courtney bei Freunden der Mutter in Portland, Oregon. Ende der 70er Jahre beschloß Courtney eine Band zu gründen, da sie sich für die Musik von Bands wie den Runaways, der Patti Smith Group oder den Pretenders begeisterte. Anfang der 80er Jahre arbeitete Courtney als Stripperin in Mary's Club in Portland, wo sie sich den Namen Courtney Love zulegte, und 1985 war es dann soweit, Courtney Love (Vocals) gründete mit Kat Bjelland (Guitar, Backing Vocals) die Band Pagan Babies. Mit dabei waren noch Jennifer Finch (Bass) und Deidre Schletter (Drums, Piano). Die Pagan Babies veröffentlichten 1986 eine gleichnamige EP mit den 4 Songs "Cold Shoulders", "Bernadine", "Best Sunday Dress" und "Quiet Room". Bei dieser EP ist aber Jennifer Finch nicht mehr mit dabei, sondern den Bass spielt Janis Tanaka. Die Pagan Babies lösten sich aber bereits 1986 wieder auf und Kat Bjelland gründete mit Michelle Leon (Bass) und Lori Barbero (Drums) die Band Babes In Toyland. Courtney Love sprach für die Rolle der Nancy Spungen im Film "Sid And Nancy" 1986 vor, bekam aber nur eine Nebenrolle. Eine Hauptrolle bekam sie erst 1987 in der Westerkomödie "Straight To Hell", bei der auch die Musiker*innen Joe Strummer, Shane MacGowan, Elvis Costello und Grace Jones mit an Bord sind. Ende der 80er Jahre gründete Courtney Love schließlich die Band Hole und 1990 erschien beim Label Sympathy For The Record Industry die Single "Retard Girl / Phonebill Song / Johnnie's In The Bathroom". Hole waren bei dieser ersten Single Courtney Love (Vocals, Guitar), Eric Erlandson (Guitar), Jill Emery (Bass) und Caroline Rue (Drums). Hole veröffentlichten die 4 Alben "Pretty On The Inside" 1991, "Live Through This" 1994, "Celebrity Skin" 1998 und "Nobody's Daughter" 2010. Hole lösten sich 2002 auf, versuchten es dann 2010 nochmals, aber 2012 war bereits wieder Schluss. Durch Bassistin Jennifer Finch lernte Courtney Love 1991 Kurt Cobain kennen, 1992 heirateten die beiden und 1993 kam Tochter Frances Bean zur Welt. Kurt Cobain nahm sich schließlich 1994 das Leben. Mit ihrer Darstellung von Althea Leasure Flynt im Film "The People vs. Larry Flynt" 1996 wurde Courtney Love zum gefeierten Filmstar. Okay, 2004 erschien das Soloalbum, 2010 gabs nochmals Hole und seither ist es etwas ruhiger um die Musikerin Courtney Love geworden, zuletzt erschien von ihr 2015 bei Ghost Ramp Records die Single "Miss Narcissist / Killer Radio". Courtney Love: I want every girl in the world to pick up a guitar and start screaming. I strap on that motherfucking guitar and you cannot fuck with me. That's my feeling. Beim Album "America's Sweetheart" wurde Courtney Love von den Musiker*innen Scott McCloud (Guitar), Lisa Leveridge (Guitar), Jerry Best (Bass), Patty Schemel (Drums), Samantha Maloney (Drums) und Emilie Autumn alias Emilie Liddell (Violin) unterstützt. Patty Schemel trommelte von 1992 bis 1997 auch bei Hole und Samantha Maloney von 1998 bis 2000. Hole war eine tolle Band, aber auch Courtney Love solo ist sehr hörenswert. I love Courtney. 15.10.2026 |